Raus zum 1. Mai - Platz für Sorge

Seit 135 Jahren kämpfen Arbeiter*innen am 1. Mai weltweit gegen Ausbeutung und Missstände in den Betrieben, für die sie schuften.

Sie machen mit ihren Kundgebungen, Demonstrationen und Streiks auf die Bedrohung und Verschlechterung der Lebensverhältnisse von Erwerbstätigen aufmerksam und kämpfen für mehr Lohn und mehr Rechte.

Mehr Lohn, mehr Rechte, mehr Gleichberechtigung - weniger Druck und Stress, weniger psychische Belastung das wünschen sich auch alle weiblichen Personen, die hier Tag für Tag die bezahlte und unbezahlte Fürsorge-Arbeit wuppen und den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Apparat am Laufen halten.

Deshalb werden wir zum feministischen 1. Mai

PLATZ FÜR SORGE

machen und denen zuhören, die unsere Gesellschaft als "systemrelevant" feiert und gleichzeitig ausbeutet bis zum geht nicht mehr.

Ob Pflege, Kinderbetreuung und Erziehung, Jugendhilfe oder Soziale Arbeit - Ob Einkaufen, Kochen, Wäsche machen, Alte versorgen, ins Bett bringen oder Home-Schooling während Home-Office oder Schichtdienst.

Wie kann es eigentlich sein, dass das bis heute nicht Gemeinschaftaufgabe aller Geschlechter ist?

Wie kann es sein, dass die lebenserhaltenden Berufe so unterbezahlt unter so schlechten Bedingungen ausgeübt werden?

Warum steht die unbezahlte Arbeit bei den Gewerkschaften nicht mit auf dem politischen Programm?

Wie können wir feministisch jede relevante Arbeit bestreiken - nicht nur die bezahlte?

 

Wir brauchen mehr PLATZ FÜR SORGE!

Kommt vorbei, zeigt auf euren Schildern, welche Sorge-Arbeit ihr tägich leistet und was ihr euch von der Gesellschaft wünscht, in der wir alle leben.

 

Bitte bringt FFP2 Masken mit und haltet 1,5m Abstand ein.

Solidarität = FürSorge

 

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